Salzburg – Köstendorf

Excerpt

Im Zuge des viergleisigen Ausbaues der Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg ist zwischen dem Bereich Wallersee bis Salzburg eine neue Trasse für die Hochleistungsstrecke zu planen. Aufgrund der Topographie und der Besiedelung verläuft die Trasse zum größten Teil in Tunnelbauwerken.

Die Trassenfindung läuft bereits seit Mitte der 1990-Jahre mit mehreren Unterbrechungen. 2005 wurde der Planungsraum bis nach Köstendorf ausgeweitet und 5 verschiedenen Trassenvarianten untersucht. 2015 wurde die Auswahltrasse mit dem 14,3 km langen Seekirchner Tunnel und dem 2, 0 km langen Grafenholztunnel festgelegt. In weiterer Folge erfolgt die Planung für die Umweltverträglichkeitsprüfung UVP. IGT ist bei diesem Projekt für folgende Leistungen zuständig:

Services

  • Bearbeitung der Tunnelbauwerke in der Planungsphase Trassenfindung 1995 bis 2015
  • Variantenuntersuchung für druckwasserhaltende und druckwasserentlastete Auslegung des Grafenholztunnels, sowie tunnelstatische Untersuchung.
  • UVP- Planung für die zyklisch vorgetrieben Abschnitte und der offenen Bauweisen für den Grafenholztunnel und den Seekirchnertunnel, sowie der eisenbahntechnischen Koordinierung der Abschnitte mit den verschiedenen Vortriebsmethoden TVM und zyklisch ab 2015 bis vsl. 2018

Project Facts

  • Project

    Salzburg – Köstendorf

  • Client

    ÖBB, Infrastruktur AG

  • Function

    1995-2018
    Planung für Trassenfindung und UVP-Genehmigung

  • Costs

    € 900 Mio.

  • Technical Facts

    Seekirchnertunnel:
    zweiröhriges, eingleisiges Tunnelsystem mit Querschlägen im Abstand von 500 m
    TVM Vortrieb 2 x 12,5 km
    Zyklischer Vortrieb 2 x 0,8 km
    Offene Bauweisen 2 x 1,0 km

    Grafenholztunnel:
    einröhriges, zweigleisiges Tunnelsystem mit Sicherheitsausgängen im Abstand von max. 500 m
    Zyklischer Vortrieb 1,1 km
    Offene Bauweisen 0,9 km

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